VEREDELUNG · AUF ANFRAGE
Flexdruck fürs T-Shirt gibt es bei uns nur auf Anfrage
Für einfarbige Namen und Nummern nehmen wir Flex und Flock auf, bei allem anderen schlagen wir dir ein Verfahren vor, das länger hält.
Flex und Flock auf Anfrage; DTF, DTG und Stick ab einem Stück, Siebdruck ab 20 Stück je Motiv
Sample in 5 Werktagen, Muster in weiteren 5, fertig in 5 bis 10 Werktagen; größere Serien in der Regel in drei Wochen
Rohling, veredelt in Deutschland
Warum Flexdruck aufs T-Shirt selten die erste Wahl ist
Beim Flexdruck schneidet ein Plotter dein Motiv aus einer eingefärbten Folie. Alles, was nicht zum Motiv gehört, zieht danach jemand von Hand ab, auch die Innenflächen von A, O und R. Erst dann kommt das Teil in die Presse.
Dieser Weg hat zwei Folgen. Die erste: Die Folie hat genau eine Farbe. Zwei Farben heißen zwei Folien, die passgenau übereinanderliegen müssen, und ab der dritten wird der Aufwand größer als der Nutzen.
Die zweite: Was auf dem Stoff liegt, ist eine geschlossene Fläche. Bei einem Namen auf dem Rücken stört das nicht, bei einem Motiv über die halbe Vorderseite schon. Dort lässt die Folie keine Luft durch, sie ist beim Tragen zu spüren, und an den Rändern löst sie sich nach vielen Wäschen eher als ein kleines Motiv.
Deshalb steht Flex bei uns nicht im Standardangebot. Wir nehmen die Anfrage auf, schauen uns Teil und Motiv an und sagen dir offen, wenn ein anderes Verfahren für deinen Fall das bessere ist.
O-Ton folgt.
Wann Flex passt
Es gibt einen Fall, in dem Flex bis heute die saubere Wahl ist: einfarbige Namen und Nummern. Die Kante aus der Klinge ist messerscharf, die Folie deckt auf jeder Farbe, und ein Satz mit zwanzig verschiedenen Namen braucht keine andere Einrichtung als ein einzelnes Teil.
Typisch ist das auf Trikots aus Polyester-Mesh, wo eine große Nummer hinten und der Name darüber stehen. Auch auf Polos, Schürzen und leichten Jacken setzen wir Flex, wenn nur ein Wort oder ein Kürzel in einer Farbe drauf soll.
Der zweite Fall ist Flock. Die Flockfolie trägt kurze, aufrecht stehende Fasern, fühlt sich samtig an und wirkt matt statt glänzend. Für einen großzügigen College-Schriftzug oder eine Rückennummer im Retro-Look gibt es dafür keinen Ersatz.
Flock trägt dabei sichtbar auf. Unter einem Rucksackgurt drückt sich der Flor mit der Zeit platt, und gebügelt wird nur von der Rückseite, weil direkte Hitze den Flor umlegt. Gewaschen wird bei 30 °C, auf links gedreht, ohne Trockner.
Was wir stattdessen vorschlagen
Für fast jedes Motiv, das mehr als eine Farbe hat, drucken wir DTF. Das Motiv geht dort ebenfalls über eine Folie und eine Presse auf den Stoff, aber die Farben werden vorher aufgedruckt statt geschnitten. Fotos, Verläufe und feine Formen sind damit möglich, und eine zweite Farbe macht keine zusätzliche Arbeit.
Auch Namen je Teil kann DTF: Jedes Shirt bekommt seine eigene Datei, du schickst uns die Liste, wir drucken sie. Der Unterschied zu Flex liegt dann nicht mehr im Aufwand, sondern in der Kante und im Griff.
Geht es um eine Serie mit einem einfarbigen Motiv ab 20 Teilen, ist Siebdruck der haltbarere Weg: Die Farbe wird durch ein Sieb auf den Stoff gedrückt und verbindet sich mit dem Gewebe, statt als Schicht darauf zu liegen. Soll das Zeichen dauerhaft sein und klein bleiben, sticken wir es.
Auf hellem Polyester bleibt Sublimation die dritte Möglichkeit, ebenfalls auf Anfrage. Welche davon in deinem Fall passt, sagen wir dir in der Antwort auf deine Anfrage.
Für Vereine, Laufgruppen und Turniere
Der häufigste Anruf zu diesem Thema kommt zwei Wochen vor einem Turnier: ein Satz Trikots, jede Nummer einmal, ein paar Namen dazu. Genau dafür nehmen wir die Anfrage auf und klären sie mit unseren Partnerbetrieben in Deutschland.
Bei Laufgruppen und Firmenläufen geht es meist um Vornamen auf dem Rücken und ein Logo auf der Brust. Wir schauen dann, ob beides in einem Verfahren läuft oder ob das Logo besser gedruckt und der Name geflext wird.
Kommt später ein Teil für eine neue Spielerin dazu, machen wir das einzelne Teil nach. Kleidung, die du selbst mitbringst, veredeln wir nur auf Anfrage und ohne Garantie, weil wir die Qualität des Teils vorher nicht prüfen können.
So läuft es
Sample meint den Rohling zum Anfassen, bezahlt und noch ohne Motiv. Muster meint das fertige Teil mit deinem Motiv.
- Anfrage: Du nennst Teil, Menge, Motiv und Stelle, wir sagen dir, ob Flex, Flock oder ein anderes Verfahren passt.
- Sample: Der Rohling zum Anfassen, 5 Werktage.
- Muster auf Wunsch: Das fertige Teil mit deinem Motiv, 5 weitere Werktage.
- Produktion und Versand: Fertig in 5 bis 10 Werktagen, größere Serien in der Regel in drei Wochen.
Schneller geht Express auf Anfrage, mit Aufschlag und eingeschränkter Auswahl an Verfahren und Rohlingen.
Drei Fragen
Macht ihr Flexdruck auf T-Shirts? Auf Anfrage ja. Als Standard bieten wir es nicht an, weil für die meisten Motive DTF, Siebdruck oder Stick das bessere Ergebnis bringen.
Wie haltbar ist Flexdruck? Namen und Nummern halten lange, wenn das Teil bei 30 °C und auf links gewaschen wird. Bei großen Flächen löst sich die Folie an den Rändern früher, deshalb raten wir dort ab.
Geht Flexdruck mehrfarbig? Nur mit einer Folie je Farbe, einzeln geschnitten und passgenau übereinandergelegt. Ab drei Farben drucken wir das Motiv lieber.
Was ist der Unterschied zwischen Flex und Flock? Das Material. Flex ist glatt und dünn und liegt fast eben auf dem Stoff, Flock trägt einen samtigen Flor und steht spürbar ab.
T-Shirts bedrucken lassen – die Verfahren, die wir im Standard drucken, ab einem Stück.
Sublimationsdruck – der andere Sonderweg, nur für helles Polyester.
Socken besticken statt bedrucken – wie wir es halten, wenn ein Teil keinen Druck verträgt.
Welches Verfahren zu welcher Menge und welchem Teil passt, steht im Überblick bei .stumpf you.
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