.STUMPF YOU · MERCH
Merch, der ankommt
Merch für Künstler:innen, Bands, Labels und Creator entsteht bei uns auf zwei Wegen: vom ersten bedruckten Teil auf dem Rohling bis zur eigenen Linie mit eigenem Schnitt.
Was Merch bei .stumpf ist
Merch, kurz für Merchandise, ist bei uns Produktion und kein Katalog zum Bestellen: Du bringst Motiv und Menge, wir übernehmen Verfahren und Fertigung. Produziert wird nach deiner Freigabe, nicht auf Verdacht.
Zwei Wege stehen offen: Veredelung auf dem Rohling ab einem Stück, mit Siebdruck ab 20 Stück vor der Tour, veredelt in Deutschland. Oder eine eigene Linie ab 100 Stück mit eigenem Schnitt, genäht und veredelt in Portugal.
Druck auf Bestellung machen wir selbst: ein Teil, dein Motiv, verschickt, sobald es bestellt ist. Der Unterschied zu einer reinen Plattform ist, dass es bei uns beides aus einer Hand gibt, das einzelne Teil und den Weg nach oben bis zur eigenen Linie. Wie sich Anbieter in Deutschland unterscheiden, steht im Vergleich von Print-on-Demand-Anbietern in Deutschland.
Bestellt wird bei uns nicht aus einem festen Sortiment heraus: Du sagst, welches Teil du willst, wir sagen, welcher Rohling dazu passt und welches Verfahren dein Motiv trägt.
Dazu kommt, was eine Plattform nicht liefert: Stoffwahl statt festem Sortiment, ein Sample vor der Serie und ein Ansprechpartner für beide Wege.
Für wen
Für Künstler:innen und Solo-Acts, die ihr erstes Shirt verkaufen wollen, für Bands vor der nächsten Tour und für Labels mit eigener Marke und Merch-Linie.
Ein Solo-Act mit einem Motiv auf 20 Shirts und eine Band mit 200 Hoodies für die Herbst-Tour fragen beide dasselbe an. Der Weg dahinter ist ein anderer: einmal der Rohling, einmal die eigene Linie.
Creator, die aus einem Kanal eine Marke machen, starten meist mit ein paar Teilen zum Testen und legen nach, wenn das Motiv läuft. Genau dafür ist der Rohling-Weg da: ein Stück reicht, und die Nachbestellung braucht keinen neuen Anlauf.
Labels mit mehreren Acts fahren oft einen Sammelshop: ein Shop, mehrere Künstler:innen, eine Abrechnung. Das lohnt sich, wenn jede einzelne Auflage klein bleibt, die Summe aber reicht.
Wer zum ersten Mal Merch macht, fängt meist mit einem Motiv und einem Produkt an, oft einem T-Shirt. Das reicht, um zu sehen, ob es ankommt; Caps, Beanies und Taschen kommen dazu, wenn die erste Serie weg ist.
Merch für Unternehmen und Teams läuft über Firmenkleidung, nicht über diese Seite.
Leistungen
Zwei Wege, ein Kontakt: Menge und Termin bestimmen, welcher Weg passt. Wie der Rohling sich anfühlt, zeigen wir dir vorab am Sample.
| Weg | Menge | Was du bekommst |
|---|---|---|
| On Demand | ab einem Stück | Dein Motiv per DTF, DTG oder Stick auf einem fertigen Rohling, veredelt in Deutschland; ein Teil reicht. |
| Tour-Kleinserie | ab 20 Stück | Muster vorab zum Anfassen, Stoffwahl, Stick, Druck oder Siebdruck für die ganze Crew, fertig in 5 bis 10 Werktagen. |
| Eigene Merch-Linie | ab 100 Stück | Eigener Schnitt, eigenes Label, genäht und veredelt in Portugal; rechne mit rund vier Monaten Vorlauf vor deiner Tour. |
Größere Serien bleiben auf dem Rohling möglich: Ab rund 100 Stück veredeln die Betriebe in Deutschland ab fünf Werktagen, in der Regel innerhalb von drei Wochen. Eilt es mehr, geht Express, mit Aufschlag und mit kleinerer Auswahl an Produkten.
Dein eigenes Label lässt sich auch in einen Rohling einnähen, als Nackenlabel oder Hangtag: Du lieferst die Labels, wir lassen sie einnähen, das geht gegen Aufpreis. Auf der eigenen Linie ist das Label von Anfang an Teil der Produktion, zusammen mit Webetiketten und Hangtags.
Die Mengen markieren, was jeweils geht: ein Stück, 20 Stück, 100 Stück, 1.000 Stück. Bis 20 Stück entscheidet das Verfahren, ab 20 Stück kommt der Siebdruck dazu, ab 100 Stück der eigene Schnitt, ab 1.000 Stück bleibt der Ablauf gleich und der Stückpreis sinkt mit der Menge.
Shirts, die du selbst mitbringst, veredeln wir nur auf Anfrage und ohne Garantie, weil wir die Qualität des Teils vorher nicht prüfen können.
So läuft es
- Anfrage: Du nennst Menge, Motiv und Termin, etwa den Start deiner Tour, wir schlagen Weg und Verfahren vor.
- Sample: Auf dem Rohling-Weg der Rohling zum Anfassen, noch ohne Motiv, nach fünf Werktagen. Bei der eigenen Linie ab 100 Stück das erste fertige Teil, rund sechs Wochen nach Freigabe.
- Muster (auf Wunsch): Das fertige Teil mit deinem Motiv, fünf weitere Werktage auf dem Rohling-Weg.
- Produktion und Versand: Nach deiner Freigabe, mit Termin im Angebot; auf dem Rohling fünf bis zehn Werktage, bei der eigenen Linie rund acht Wochen. Der Termin vor der Tour steht schon in der Anfrage, nicht erst am Ende.
Die Lieferzeit hängt vom gewählten Weg ab. Wenn ein Termin nicht zu halten ist, sagen wir dir das früh, nicht am Abreisetag.
In die Anfrage gehören fünf Angaben: Produkt, Menge, Verfahren, Wunschtermin und deine Datei. Fehlt eine davon, fragen wir nach, bevor wir ein Datum nennen.
Für den Druck reicht eine hochaufgelöste Pixeldatei mit 300 dpi in Endgröße, freigestellt; besser sind Vektordateien oder ein sauberes PDF. Für den Stick punchen wir die Stickdatei aus deiner Vorlage. Sonderfarben nach Pantone sind möglich, auf Textil weicht die Farbe immer etwas ab, und genau dafür gibt es das Sample.
Vor einer Tour zählt der Termin mehr als alles andere. Deshalb fragen wir ihn zuerst ab und rechnen von hinten: Auf dem Rohling brauchst du Werktage, bei der eigenen Linie rund vier Monate. Wer im Herbst auf die Bühne will, entscheidet die Linie im Frühjahr und die Kleinserie zwei Wochen vorher.
Stoff und Verfahren im Überblick
Die Produkte reichen von T-Shirts über Hoodies, Sweater, Caps, Beanies und Socken bis zu Taschen, vom einzelnen Teil bis zur großen Serie. Andere Artikel sprechen wir in der Anfrage einzeln ab.
T-Shirts liegen typisch zwischen 150 g/m² Single Jersey und 220–240 g/m² Heavy, Hoodies zwischen 280 g/m² French Terry und 400–450 g/m² Heavy, je nach Grammatur und gewünschtem Fall.
Auf dem Rohling gehen DTF, DTG oder Stick ab einem Stück, ab 20 Stück kommt Siebdruck dazu. Sublimation und Flex machen wir nur auf Anfrage, meist gibt es einen besseren Weg, und das sagen wir dir offen.
Welches Verfahren passt, entscheidet das Motiv. Ein farbiges Coverbild geht über DTF oder DTG, ein einfarbiges Bandlogo über Stick oder Siebdruck. Siebdruck braucht pro Farbe ein Sieb, deshalb lohnt er sich mit der Menge und nicht mit der Farbanzahl.
Das Teil entscheidet mit, wo das Motiv sitzt. Beim Hoodie begrenzen Kapuzenkordel und Kängurutasche die Frontfläche, deshalb sitzt das Motiv meist klein auf der Brust, groß auf dem Rücken oder auf dem Ärmel; der Fleece-Flor mindert die Druckschärfe. Beim Sweater ohne Kapuze ist die Front frei, große Frontmotive sind dort einfacher. Rippbündchen bleiben unbedruckt, weil sie sich dehnen und der Druck reißt.
Caps werden bestickt, das Front-Panel begrenzt die Motivgröße; wo es größer sein soll, geht ein Patch. Bei der Beanie schluckt die Strickstruktur feine Details. Socken bekommen Stick am Bund; ein eingewebtes Motiv lohnt sich erst ab größerer Menge. Taschen und Beutel laufen über Siebdruck und DTF, Canvas ab 280 g/m² trägt auch große Motive.
DTF ist eine Form des Transferdrucks und funktioniert auf fast jedem Stoff, auch auf dunkler Ware; bei großen Flächen bleibt der Film fühlbar. Siebdruck trägt Farbe direkt auf, Stickerei näht das Motiv als Fadenbild ein und hält so lange wie der Stoff.
Auch die Grenzen gehören dazu: DTG geht nur auf Baumwolle und ist auf hellen Teilen am brillantesten, auf dunkler Ware braucht es eine Unterlage. Stick kennt keine Farbverläufe und keine Fotos, Schrift unter etwa vier Millimetern läuft zu, und ein Logo links auf der Brust liegt typisch bei acht mal acht Zentimetern.
Mehr zum Verfahren steht im Glossar unter DTF, mehr zum Vergleich im Ratgeber Siebdruck oder DTF. Wer nur ein Verfahren statt der ganzen Merch-Wege sucht, findet die Übersicht unter Veredelung.
Wie haltbar DTF-bedruckte Shirts nach vielen Wäschen bleiben, steht im Ratgeber Wie haltbar DTF-Druck ist.
Zahlen und Erfahrung
Drei Betriebe in Deutschland veredeln die Rohlinge, vier Betriebe im Raum Porto nähen und veredeln die eigenen Linien. Einzelstücke, die Tour-Kleinserie und größere Serien auf dem Rohling laufen über die deutschen Partner, die eigene Linie ab 100 Stück über Portugal.
O-Ton folgt
Ein Sample ist der Rohling zum Anfassen, berechnet und noch ohne Motiv, ein Muster das fertige Teil mit Motiv. Bei der eigenen Linie ist das Sample das erste fertige Teil aus deinem Schnitt.
Nachbestellen heißt auf dem Rohling-Weg: dasselbe Motiv, dieselbe Datei, neue Teile. Bei der eigenen Linie ist eine Nachproduktion eine neue Serie mit eigener Zeit, deshalb planst du die Menge besser gleich mit.
Nach der Produktion übernehmen wir auf Wunsch Lager, Shop und Versand, damit Nachbestellungen während der Tour nicht bei dir im Bus landen. Unser Hauptlager liegt im Hamburger Umland, der Versand läuft von dort, der Support über denselben Kontakt. Details dazu stehen auf Merch-Service.
Verkaufen kannst du über deinen bestehenden Shop, über einen eigenen Shop von uns oder über einen Sammelshop, wenn die Auflage klein ist. Für Verkäufe am Merch-Stand gibt es ein mobiles Lager; die passende Kasse dafür ist noch in Entwicklung.
Die Rohlinge kommen aus Katalogen, du wählst Produkt, Farbe und Größe daraus; eigene Schnitte gibt es erst auf dem zweiten Weg. Welche Teile gerade lieferbar sind, sagen wir in der Anfrage.
Der Stückpreis sinkt mit der Menge. Was das für deine Auflage heißt, steht im Angebot: was du bekommst in einem Satz, was es kostet mit Zeitraum, und der nächste Schritt mit Datum.
Unsere eigene Kollektion entsteht bei denselben Betrieben in Portugal. Was wir für andere nähen lassen, tragen wir selbst; an Naht, Stoff und Passform siehst du, was die Betriebe können.
Was eine Merch-Kalkulation für Bands realistisch einplant, von Sample bis Versand, steht im Ratgeber Merch-Kalkulation für Bands.
Ob Lager und Versand bei uns oder über einen eigenen Fulfillment-Dienstleister laufen sollten, vergleicht der Ratgeber Merch-Shop: Lager oder Fulfillment.
Nachhaltigkeit
Ein eigenes Siegel führen wir nicht. Unsere Partnerbetriebe arbeiten mit GOTS- und OEKO-TEX-zertifizierten Stoffen, für T-Shirts und Hoodies auf Wunsch in Bio-Baumwolle.
Was am Ende der Tour übrig bleibt, ist das teuerste Stück Merch. Deshalb drucken wir lieber zweimal klein als einmal zu groß: Die Kleinserie deckt den Start, die Nachbestellung läuft über Lager und Shop weiter.
Merch entsteht nach deiner Freigabe, nicht auf Verdacht: Eine Tour-Kleinserie läuft erst, wenn dein Muster steht, und was übrig bleibt, gibt es gar nicht erst.
Bio-Baumwolle empfehlen wir bei den meisten Rohlingen, weil sie sich in Druck und Stick sauberer verhält. Ein eigenes Siegel ersetzt das nicht, und wir behaupten auch keines.
Produziert wird in Europa, auf dem Rohling in Deutschland und für die eigene Linie in Portugal. Das hält die Wege kurz, und es gilt EU-Arbeitsrecht.
Häufige Fragen
- Was zählt bei .stumpf als Merch?
- Bedruckte oder bestickte Artikel mit deinem Motiv, für Bands, Labels und Creator, von einem Cap bis zur kompletten Linie.
- Ab welcher Menge kann ich Merch produzieren lassen?
- Ab einem Stück über DTF, DTG oder Stick, ab 20 Stück zusätzlich Siebdruck, fertig in 5 bis 10 Werktagen. Ab 100 Stück ein eigener Schnitt aus Portugal, mit rund vier Monaten Vorlauf.
- Wie kurzfristig geht Merch vor einer Tour?
- Das Sample steht nach fünf Werktagen, ein Muster zum Anfassen nach fünf weiteren. Fertig ist die Serie auf dem Rohling in fünf bis zehn Werktagen, mit Express schneller, dafür mit Aufschlag und kleinerer Auswahl.
- Wie lege ich die Größen für meine Crew fest?
- Du nennst die Stückzahl je Größe in der Anfrage, danach bestellen wir die Rohlinge oder legen den Schnitt entsprechend an.
- Kann ich während der Tour nachbestellen?
- Ja: Nachbestellungen laufen über Lager, Shop und Versand, sobald deine erste Serie steht.
- Welche Verfahren passen zu Bandshirts und Merch-Motiven?
- Fotorealistische Cover-Motive laufen über DTF oder DTG, einfarbige Logos über Stick oder Siebdruck; Flex machen wir nur auf Anfrage.
- Was kostet Merch produzieren lassen?
- Das hängt von Menge, Verfahren und Motiv ab. Wir nennen Menge und Zeit im Angebot, keine Preise auf dieser Seite.
- Ist der Merch nachhaltig produziert?
- Unsere Partnerbetriebe arbeiten mit GOTS- und OEKO-TEX-zertifizierten Stoffen, für viele Kategorien auch in Bio-Baumwolle.