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VEREDELUNG · AB EINEM STÜCK

DTF-Druck auf Textil, ab einem Stück auf fast jedem Gewebe

Dein Motiv wird auf eine Folie gedruckt und mit Hitze auf das Teil gepresst, mit allen Farben, die es hat, und schon bei einem einzelnen Stück.

Ab einem Stück, ohne Mindestmenge und ohne Einrichtung je Farbe

Sample in 5 Werktagen, Muster in weiteren 5, fertig in 5 bis 10 Werktagen; größere Serien in der Regel in drei Wochen

Rohling, veredelt in Deutschland

Hoodie 04 in Grau mit mehrfarbigem DTF-Druck auf der Brust
Hoodie 04 · Grau

Auf welchen Stoffen DTF sitzt

Weil das Motiv als dünne Schicht auf dem Gewebe liegt und nicht in die Faser muss, spielt die Fasermischung kaum eine Rolle. Baumwolle, Mischgewebe, Polyester: Auf allen dreien hält der Druck, und auf dunkler Ware steht er genauso wie auf heller, weil hinter den Farben eine weiße Schicht mitläuft.

Gedruckt haben wir damit auf T-Shirts von 150 bis 240 g/m², auf Hoodies und Sweatern aus 280 bis 450 g/m² French Terry oder gebürstetem Fleece, auf Sweatjacken, Longsleeves und auf Taschen aus Canvas ab 280 g/m². Auf dem Fleece-Flor eines schweren Hoodies wird die Kante eine Spur weicher als auf glattem Jersey.

Rippbündchen an Ärmel und Saum bleiben frei; der Stoff dehnt sich dort, und die Schicht reißt. Der Bereich über der Kängurutasche und neben der Kordel begrenzt beim Hoodie die Frontfläche, deshalb sitzt dort meist ein kleines Motiv und das große auf dem Rücken.

Viele Rohlinge gibt es auf Wunsch aus Bio-Baumwolle; unsere Partnerbetriebe arbeiten mit GOTS- und OEKO-TEX-zertifizierten Stoffen, ein eigenes Siegel führen wir nicht. Gewaschen wird bei 30 °C, auf links gedreht.

Was DTF-Druck auf Textil kann, was Stick und Sieb nicht können

Alle Farben kommen in einem Durchgang auf die Folie. Ein Foto mit tausend Tönen macht deshalb keinen Schritt mehr Arbeit als ein einfarbiges Logo, und ein Farbverlauf bleibt ein Verlauf, statt in ein Raster zerlegt zu werden.

Damit fällt die Rechnung weg, die im Siebdruck über den Termin entscheidet: Bei DTF fragen wir dich nicht, wie viele Farben dein Motiv hat. Wir fragen nach der Datei, nach der Größe und nach der Stelle auf dem Teil.

Genauso wenig gibt es eine Mindestmenge. Ein Shirt für eine Person geht durch dieselbe Presse wie 300 für eine Tour. Was das Verfahren technisch macht, steht im Eintrag DTF; hier geht es darum, was du davon in der Hand hältst.

O-Ton folgt.

Namen je Teil, ohne Aufschlag auf die Einrichtung

Jedes Teil bekommt seine eigene Datei. Zwanzig Hoodies mit zwanzig verschiedenen Namen auf dem Rücken sind deshalb kein Sonderfall, sondern eine Liste, die du uns schickst.

Das gilt auch für Nummern, Jahrgänge, Abteilungen oder einen Zusatz, der sich von Standort zu Standort ändert. Schick die Namen so, wie sie gedruckt werden sollen, Schreibweise inklusive; wir setzen sie in die Datei und drucken sie nicht zweimal neu.

Weil Nachschub bei DTF genauso läuft wie die erste Bestellung, funktioniert darüber auch Print on Demand: Dein Shop meldet die Bestellung, wir drucken das Teil und schicken es raus, aus dem Lager im Hamburger Umland.

Wo der Film auffällt

Auf der Fläche spürst du ihn. Ein Motiv über die ganze Vorderseite fühlt sich beim Anfassen anders an als der Stoff daneben, und es lässt an dieser Stelle weniger Luft durch. Bei einem Brustmotiv von zehn Zentimetern merkt das niemand, bei einem Rückendruck über die volle Breite schon.

Bei feinsten Details werden die Kanten ungenau. Haarlinien, gepunktete Raster und Schrift in Kleinstgröße kommen auf der Folie sauberer an als danach auf dem Stoff, deshalb schauen wir uns solche Motive vorher an und sagen dir, was wir vergrößern würden.

Auf Trikots aus Polyester-Mesh setzen wir DTF nur mit Vorsicht ein, weil das Gewebe Luft durchlassen soll und die Schicht genau das mindert. Für Namen und Nummern auf solchen Teilen kommen Sublimation oder Flex infrage, beides auf Anfrage.

Auf Socken, Caps und Handtüchern drucken wir gar nicht. Dort gehört das Motiv als Stich an den Bund, ins Front-Panel oder auf das Bordürenband.

Wenn du eine Baumwollware in Weiß bedruckst und der Griff weich bleiben soll, ist DTG die andere Wahl: Die Farbe zieht dort in die Faser, statt auf ihr zu liegen.

Für Merch, Shops und den einzelnen Nachschub

Bands und Labels drucken so ihr Artwork: vier Motive auf drei Rohling-Farben, jedes davon in kleiner Zahl. Geht eines davon weg, kommt es nach, ohne dass erst eine Menge zusammenkommen muss.

Agenturen und Shops nutzen dieselbe Mechanik für Kampagnen mit wechselnden Sujets. Jedes Sujet ist eine Datei, nicht ein neuer Auftrag mit eigener Einrichtung.

In Firmen läuft darüber das einzelne Teil für neue Kolleg:innen, in derselben Größe, an derselben Stelle wie bei der großen Bestellung im Frühjahr. Kleidung, die du selbst mitbringst, bedrucken wir nur auf Anfrage und ohne Garantie, weil wir die Qualität des Teils vorher nicht prüfen können.

Deine Datei

Am besten schickst du eine Vektordatei als SVG, AI, EPS oder ein sauberes PDF. Eine Pixeldatei geht auch, wenn sie 300 dpi in der Größe hat, in der wir drucken, und freigestellt ist; was dpi bedeutet, steht im Glossar.

Sonderfarben lassen sich nach Pantone anlegen. Auf Textil weicht der Ton immer etwas ab, deshalb gehört bei heiklen Farben ein Muster dazu.

So läuft es

Sample meint den Rohling zum Anfassen, bezahlt und noch ohne Motiv. Muster meint das fertige Teil mit deinem Druck.

  1. Anfrage: Du nennst Teil, Menge, Motivgröße und Stelle, wir sagen dir, ob DTF dafür passt.
  2. Sample: Der Rohling zum Anfassen, 5 Werktage.
  3. Muster auf Wunsch: Das bedruckte Teil mit deinem Motiv, 5 weitere Werktage.
  4. Produktion und Versand: Fertig in 5 bis 10 Werktagen, größere Serien in der Regel in drei Wochen.

Schneller geht Express auf Anfrage, mit Aufschlag und eingeschränkter Auswahl an Verfahren und Rohlingen.

Drei Fragen

Ab wie vielen Teilen druckt ihr per DTF? Ab einem. Es gibt keine Einrichtung, die sich erst ab einer Menge rechnet, deshalb ist ein einzelnes Teil ein normaler Auftrag.

Auf welchen Stoffen funktioniert DTF-Druck? Auf fast jedem Gewebe: Baumwolle, Mischgewebe, Polyester, hell wie dunkel. Bei Sporttrikots aus Mesh sind wir vorsichtig, auf Socken, Caps und Frottee sticken wir statt zu drucken.

Fühlt man einen DTF-Druck auf dem Shirt? Bei einem kleinen Motiv kaum, bei einer großen Fläche deutlich. Der Film liegt auf dem Gewebe, und je mehr Fläche er einnimmt, desto eher merkst du ihn.

Wie wasche ich ein bedrucktes Teil? Bei 30 °C und auf links gedreht. Trockner und Bügeleisen direkt auf dem Motiv verkürzen die Zeit, in der es wie am ersten Tag aussieht.

T-Shirts bedrucken lassen – dasselbe Verfahren, auf das Shirt hin erklärt, mit Stoffen und Passformen.

Sublimationsdruck – wenn das Teil aus hellem Polyester ist und nichts aufliegen darf.

Socken besticken statt bedrucken – das Teil, auf dem wir nicht drucken, und warum.

Alle vier Verfahren mit ihren Stückzahlen und Zeiten stehen im Überblick bei .stumpf you.

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