VEREDELUNG · AB 20 STÜCK
Siebdruck fürs T-Shirt, ab 20 Stück je Motiv
Dein Motiv kommt durch ein Sieb direkt auf den Stoff, für jede Farbe ein eigenes Sieb, und hält dort viele Wäschen aus.
Ab 20 Stück je Motiv, je Farbe ein Sieb
Sample in 5 Werktagen, Muster in weiteren 5, fertig in 5 bis 10 Werktagen; größere Serien in der Regel in drei Wochen
Rohling, veredelt in Deutschland
Stoff und Passform
Das T-Shirt gibt es von 150 g/m² Single Jersey bis 220 bis 240 g/m² für die schwere, oversize geschnittene Ware, dazwischen die 180er als Mittelweg. Die Grammatur sagt dir, wie schwer der Stoff pro Quadratmeter ist; je dichter er gewebt oder gestrickt ist, desto sauberer steht die Kante des Drucks.
Wir bekommen dieselben Shirts in Regular, Oversize und Boxy, und alle Größen einer Bestellung dürfen sich mischen. Für eine Serie ab 20 Stück heißt das: ein Motiv, eine Farbwahl, und trotzdem trägt jede Person die Passform, die ihr liegt.
Gedruckt wird auch auf Sweater und Hoodie aus 280 bis 400 g/m² French Terry sowie auf Beutel und Taschen aus Canvas ab 280 g/m², die große Motive gut tragen. Jute nimmt feine Raster schlecht an, dort halten wir das Motiv flächig.
Rippbündchen bleiben frei. Der Stoff dehnt sich dort bei jedem Anziehen, und die Farbschicht macht das nicht mit.
Viele dieser Teile gibt es auf Wunsch aus Bio-Baumwolle; unsere Partnerbetriebe arbeiten mit GOTS- und OEKO-TEX-zertifizierten Stoffen, ein eigenes Siegel führen wir nicht. Gewaschen wird bei 30 °C.
Warum Siebdruck beim T-Shirt ab 20 Stück anfängt
Vor dem ersten Shirt entsteht das Sieb: ein feines Gewebe im Rahmen, überall dort verschlossen, wo keine Farbe hin soll. Hat dein Motiv zwei Farben, sind es zwei Siebe, und beide müssen so zueinander stehen, dass die Farben an der richtigen Stelle sitzen.
Diese Einrichtung fällt einmal an, egal ob danach 20 Shirts durchlaufen oder 200. Deshalb fangen wir bei 20 Stück je Motiv an, und deshalb wird jedes weitere Teil günstiger. Wie das Verfahren technisch arbeitet, steht im Glossar; hier geht es um das, was am Ende auf deinem Shirt liegt.
Und das ist eine kräftige Schicht Farbe. Diese Schicht deckt auch auf Schwarz, Dunkelblau oder Flaschengrün, ohne dass der Ton darunter durchkommt. Ein helles Logo auf dunkler Ware ist genau der Fall, für den dieses Verfahren gemacht ist.
Sonderfarben mischen wir nach Pantone an. Auf Textil trifft kein Ton den Fächer zu hundert Prozent, deshalb gehört das Muster dazu, bevor die Serie läuft.
Sag uns in der Anfrage, wie viele Farben dein Motiv hat. Bei Siebdruck und Stick ist diese Zahl der Punkt, an dem Aufwand und Termin hängen.
O-Ton folgt.
Wo die Rakel aufhört
Ein Farbverlauf lässt sich nur als Raster aus vielen kleinen Punkten nachbauen. Aus einem Meter Abstand geht das durch, aus dreißig Zentimetern siehst du die Punkte. Für ein Foto oder ein Artwork mit vielen Tönen drucken wir DTF, das kennt diese Grenze nicht.
Jede zusätzliche Farbe bedeutet ein weiteres Sieb und einen weiteren Durchgang. Ein- bis dreifarbige Motive sind der Bereich, in dem Siebdruck seine Stärke ausspielt.
Auf Fleece mit hohem Flor wird die Kontur weicher, weil der Flor unter der Farbe nachgibt. Bei einem kräftigen Schriftzug fällt das kaum auf, bei einer feinen Linie schon.
Namen oder Nummern je Teil gehen im Siebdruck nicht. Alles, was sich von Shirt zu Shirt ändert, wäre ein eigenes Sieb; solche Sätze drucken wir digital.
Unter 20 Stück lohnt die Einrichtung nicht. Dann bekommst du dasselbe Motiv als Direktdruck, ab einem einzelnen Teil.
Für Vereine, Bands und Kampagnen
Ein Verein bestellt 40 Trainingsshirts mit dem Wappen auf der Brust, zweifarbig und fertig vor dem Saisonstart. Das ist der Normalfall im Siebdruck: viele gleiche Teile, ein Termin, ein Ansprechpartner.
Bei Bands hängt die Menge am Merch-Tisch. Ein Motiv in Weiß auf schwarzen Shirts, dazu dieselbe Grafik auf Beuteln, und die Kiste steht vor der ersten Show.
Firmen drucken so ihre Kampagnenshirts fürs Sommerfest oder die Messe. Wenn eine zweite Runde absehbar ist, sag es in der Anfrage, dann planen wir sie von Anfang an mit.
Nach der Produktion übernehmen wir auf Wunsch Lager und Versand aus dem Hamburger Umland, auch als Shop für dein Team. Kleidung, die du selbst mitbringst, bedrucken wir nur auf Anfrage und ohne Garantie, weil wir die Qualität des Teils vorher nicht prüfen können.
So läuft es
Sample meint den Rohling zum Anfassen, bezahlt und noch ohne Motiv. Muster meint das fertige Teil mit deinem Druck.
- Anfrage: Du nennst Teil, Menge, Motiv und Farbanzahl, wir sagen dir, ob Siebdruck der richtige Weg ist.
- Sample: Der Rohling zum Anfassen, 5 Werktage.
- Muster auf Wunsch: Das bedruckte Teil mit deinen Farben, 5 weitere Werktage.
- Produktion und Versand: Fertig in 5 bis 10 Werktagen, größere Serien in der Regel in drei Wochen.
Schneller geht Express auf Anfrage, mit Aufschlag und eingeschränkter Auswahl an Verfahren und Rohlingen.
Drei Fragen
Ab wie vielen T-Shirts macht ihr Siebdruck? Ab 20 Stück je Motiv. Darunter fällt die Einrichtung der Siebe zu stark ins Gewicht, dort drucken wir digital ab einem Stück.
Wie viele Farben darf mein Motiv haben? So viele, wie du brauchst, nur kostet jede ein eigenes Sieb und einen eigenen Durchgang. Ein- bis dreifarbig ist der Bereich, in dem Siebdruck am meisten Sinn ergibt.
Deckt Siebdruck auf einem schwarzen T-Shirt? Ja. Die Farbe liegt als eigene Schicht auf dem Stoff, deshalb bleibt Weiß auch auf Schwarz weiß.
Kann ich eine Pantone-Farbe vorgeben? Ja, wir mischen danach an. Auf Textil weicht der Ton immer etwas ab, deshalb zeigen wir ihn dir am Muster, bevor die Serie läuft.
T-Shirts bedrucken lassen – alle Druckverfahren fürs Shirt, auch für ein einzelnes Teil.
Sublimationsdruck – der Sonderweg für helles Polyester, nur auf Anfrage.
Socken besticken statt bedrucken – warum auf der Socke kein Sieb zum Einsatz kommt.
Welches der vier Verfahren zu welcher Menge passt, steht im Überblick bei .stumpf you.
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