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PRODUKTION · AB 100 STÜCK

Pullover produzieren lassen, als Crewneck nach deinem Schnitt

Dein Sweater entsteht aus deinem Entwurf: Schulterlinie, Grammatur, Bündchen und Farbe legst du fest, genäht und veredelt wird er im Raum Porto.

In der Regel ab rund 100 Stück je Schnitt und Farbe

Sample rund sechs Wochen nach Freigabe des Entwurfs, Produktion danach rund acht Wochen, insgesamt rund vier Monate

Genäht und veredelt in Portugal, in vier Betrieben im Raum Porto

Crewneck 01 in Aloe aus eigener Produktion, mit Rippbündchen an Hals, Saum und Ärmeln
Crewneck 01 · Aloe

Welcher Pullover hier entsteht

Wir nähen Sweatware: den Crewneck aus French Terry oder Brushed Fleece, mit rundem Halsausschnitt und Bündchen. Das ist der Pullover, den die meisten meinen, wenn sie Sweatshirt sagen.

Gestrickte Pullover sind etwas anderes. Ein Kaschmir-Pullover läuft über eine Strickerei, nicht über eine Näherei, und diesen Weg bieten wir nicht an. Wer Feinstrick sucht, ist bei uns falsch; wer einen Sweater aus Baumwolle in eigenem Schnitt will, ist richtig.

Stoff und Passform

Die Grammatur reicht von 280 g/m² bis 400 g/m², alles dazwischen ist möglich. Sie entscheidet, wie der Sweater fällt: leicht liegt er weich am Körper, schwer steht er und behält seine Form über die Saison.

GewichtStoffWirkung
Leicht280 g/m²trägt sich über dem Shirt, auch im Büro
Mittel350 g/m²der übliche Griff für einen Alltags-Sweater
Schwer400 g/m²fällt dicht, trägt weite Schnitte ohne durchzuhängen

Bei der Schulter gibt es zwei Wege. Eine Regular-Schulter setzt die Naht auf dem Schulterknochen an und zeichnet die Körperlinie nach. Eine Drop-Shoulder rutscht auf den Oberarm, macht das Armloch tiefer und den Sweater breiter in der Silhouette; dafür braucht er mehr Stoffgewicht, sonst hängt er.

Halsausschnitt, Körperlänge, Ärmellänge und Weite legst du in Zentimetern fest. Ob der Schnitt als Sweatshirt für Damen enger an der Taille sitzt, als Sweatshirt für Herren gerader fällt oder für alle unisex läuft, entscheidest du mit dem Entwurf.

Die Bündchen an Hals, Saum und Ärmeln laufen in Rib. Du bestimmst ihre Höhe und den Anteil Elasthan: mehr davon hält den Halsausschnitt nach dem Waschen in Form, weniger lässt ihn offener fallen.

Auf Wunsch steht Bio-Baumwolle zur Wahl, über GOTS-zertifizierte Stoffe unserer Partnerbetriebe in Portugal. Farben gibst du vor, Sonderfarben nach Pantone sind möglich; auf Textil weicht eine Farbe immer etwas ab, und deshalb gibt es das Sample.

O-Ton folgt.

Die freie Front beim Crewneck

Ohne Kapuze und ohne Kängurutasche liegt die Vorderseite frei. Ein großes Frontmotiv ist hier einfacher zu setzen als auf einem Hoodie, weil keine Kordel und keine Tasche im Weg sind.

Siebdruck ist für Serien die erste Wahl, wenn das Motiv ein bis drei Farben hat: Er hält lange und wird pro Teil günstiger, je mehr Stück laufen. DTF trägt Fotos und Farbverläufe, bleibt bei großen Flächen aber als Film fühlbar. Stick sitzt am besten klein auf der Brust, weil eine große Stickfläche schwer auf dem Stoff wird.

Die Rippbündchen bleiben unbedruckt. Sie dehnen sich beim Anziehen, und ein Druck darauf reißt nach wenigen Wäschen.

Gedruckt und gestickt wird im selben Betrieb, in dem der Sweater genäht wird. Webetikett im Nacken, Größenlabel und Hangtag gehören dazu und tragen dein Design; außen steht .stumpf nirgends.

Warum eigene Produktion statt Rohling

Am Rohling wählst du aus, was der Hersteller genäht hat: eine feste Schulterlinie, eine feste Bündchenhöhe, ein festes Farbsortiment. Hier entsteht all das nach deiner Vorgabe, dazu ein Stoff, den es so im Katalog nicht gibt.

Dafür dauert es länger. Ein bedruckter Rohling ist in fünf bis zehn Werktagen da, ein eigener Sweater in rund vier Monaten vom Entwurf bis zur Lieferung. Express gibt es auf diesem Weg nicht, weil Stoff und Schnitt erst entstehen müssen.

Die Mindestmenge liegt bei rund 100 Stück je Schnitt und Farbe: Für jede Farbe entstehen eigene Stoffbahnen. Drei Farben sind also drei Mengen. Der Stückpreis sinkt mit jeder weiteren Menge, die Zahl steht im Angebot.

Für Brands, Hochschulen und Unternehmen

Modelabels starten häufig mit dem Crewneck, weil er der ruhigste Träger für ein Motiv ist. Ist der Schnitt einmal entwickelt, kommt die zweite Serie in einer neuen Farbe ohne neue Entwicklung.

Hochschulen und Studierendenvertretungen bestellen Sweater für einen Jahrgang, der im Herbst anfängt. Wer im Oktober ausgeben will, gibt den Entwurf im Frühjahr frei; wird es später, bleibt der Rohling-Weg.

Unternehmen nehmen diesen Weg für Teamkleidung, die nicht nach Werbeartikel aussehen soll. Der Sweater mit eigenem Schnitt, eigener Farbe und eigenem Label wird auch nach Feierabend getragen, und genau das ist der Unterschied zum Rohling mit Logo.

So läuft es

  1. Anfrage: Du nennst Menge, Farben und deine Vorstellung vom Schnitt, wir schlagen Stoff und Grammatur vor.
  2. Entwurf: Aus deinen Angaben entsteht die Fertigungsvorlage mit Maßen, Nähten und Materialien, dazu die Wahl von Schulterlinie und Bündchen.
  3. Sample: Rund sechs Wochen nach Freigabe des Entwurfs liegt der erste Sweater vor dir. Was nicht passt, ändern wir vor der Serie.
  4. Produktion und Versand: Nach deiner Freigabe läuft die Produktion rund acht Wochen, macht rund vier Monate vom Entwurf bis zur Lieferung.

Abstimmung, Korrekturen und Versand stecken in diesen vier Monaten mit drin. Wer schneller Ware braucht, findet den kurzen Weg beim bedruckten Pullover auf dem Rohling.

Nach der Lieferung übernehmen wir auf Wunsch Lager, Versand und Support aus dem Hamburger Umland. Ein Satz in der Anfrage reicht, damit wir das mit einplanen.

Drei Fragen

Ab wie vielen Pullovern produziert ihr mit eigenem Schnitt? In der Regel ab rund 100 Stück je Schnitt und Farbe, weil für jede Farbe eigene Stoffbahnen entstehen.

Produziert ihr auch Strickpullover aus Wolle oder Kaschmir? Nein. Wir nähen Sweatware aus Baumwolle; gestrickte Pullover laufen über eine Strickerei, und diesen Weg haben wir nicht im Angebot.

Was ist der Unterschied zwischen Drop-Shoulder und Regular? Die Lage der Schulternaht. Regular sitzt sie auf dem Schulterknochen, bei Drop-Shoulder auf dem Oberarm, was den Sweater breiter wirken lässt und mehr Stoffgewicht braucht.

Kann ich denselben Schnitt später in einer zweiten Farbe nachlegen? Ja. Der Schnitt bleibt bestehen, für die neue Farbe zählt die Menge erneut ab rund 100 Stück.

Pullover bedrucken lassen – der Rohling-Weg ab einem Stück, mit Motiv statt eigenem Schnitt.

Sweater bedrucken ab einem Stück – für ein einzelnes Teil oder eine kleine Auflage.

Pullover besticken lassen – Logo statt Flächendruck, auf dem fertigen Rohling.

Mehr zu beiden Wegen steht im Überblick unter Kleidung produzieren lassen.

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