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VEREDELUNG · AB EINEM STÜCK

Hemden bedrucken lassen, ab einem Stück

Hemden bedrucken wir klein und an ruhigen Stellen; wo ein Druck auf dem Hemd nicht lange hält, sagen wir es dir vor der Bestellung.

DTF ab einem Stück, Siebdruck ab 20 Stück

Sample in 5 Werktagen, Muster in weiteren 5, fertig in 5 bis 10 Werktagen; größere Serien in der Regel in drei Wochen

Veredelt in Deutschland

Hemd 02 in Blau mit kleinem Druckmotiv neben der Knopfleiste
Hemd 02 · Blau

Warum Druck auf dem Hemd die seltenere Wahl ist

Drei Dinge sprechen auf dem Hemd gegen den Druck, und alle drei stecken im Teil selbst.

Erstens läuft die Knopfleiste mitten durch die Brust. Sie ist doppelt vernäht und steht auf, ein Motiv über die Mitte bricht dort ab. Die freie Fläche liegt links oder rechts daneben, nicht in der Mitte.

Zweitens ist Hemdenstoff dünn und glatt gewebt. Er trägt weniger Farbe als ein Jersey, und ein größerer Druck legt sich als spürbare Schicht darauf, statt mitzugehen.

Drittens wird ein Hemd gebügelt, oft jede Woche. Das Eisen ist genau das, was ein Druck am wenigsten mag; ein gestickter Faden ist ihm gleichgültiger.

Deshalb ist Stick auf dem Hemd meistens unsere Empfehlung. Wenn du trotzdem drucken willst, geht das, und zwar so.

Hemden bedrucken: was geht, ab einem Stück

DTF ist auf dem Hemd das Verfahren, das funktioniert. Es hält auf fast jedem Gewebe, auch auf Mischgewebe, und bringt Farben und feine Übergänge mit, die kein Faden abbilden kann. Klein bleibt es trotzdem: ein Motiv neben der Knopfleiste, auf dem Ärmel oder als Zeichen im Nacken.

Auf dem Rücken liegt die größte ruhige Fläche des Hemds. Ein Bandname, ein Crew-Schriftzug oder ein Veranstaltungsmotiv passen dort, weil unterhalb der Schulternaht weder Knopf noch Tasche stört.

DTG bringt die Farbe direkt in die Faser und braucht dafür reine Baumwolle. Auf glatt gewebter Popeline wird das Ergebnis nicht so brillant wie auf einem Shirt aus Jersey, deshalb schlagen wir beim Hemd eher DTF vor.

Siebdruck läuft ab 20 Stück und braucht eine flache, ruhige Fläche für das Sieb. Rücken und Ärmel geben die her, die Brust mit Leiste und Tasche nicht. Je Farbe kommt ein eigenes Sieb dazu, ein- bis dreifarbige Motive laufen deshalb am besten.

O-Ton folgt.

Für DTF und DTG reicht eine hochaufgelöste Pixeldatei in Endgröße, freigestellt; eine Vektordatei ist uns immer lieber. Sonderfarben nach Pantone gehen, auf Textil bleibt eine Abweichung möglich, und genau dafür ist das Muster da.

Du kannst dein Hemd selbst gestalten und die Datei schicken, oder uns online beschreiben, was drauf soll. Wir sagen dir dann, welche Größe an der gewählten Stelle wirklich sitzt.

Stoff, Passform und Pflege

Die Rohlinge kommen in zwei Geweben: Oxford mit etwas Struktur, Popeline glatt und dünn. Für Druck ist Popeline die ruhigere Fläche, Oxford zeigt die Webstruktur im Motiv.

Passformen gehen von Regular bis Slim, die Ärmel lang oder kurz, die Größen je nach Rohling nach Kragenweite oder in S bis 3XL. Welche Hemden und Blusen gerade lieferbar sind, steht in unserer Antwort auf deine Anfrage.

Farben geben wir als Wort an, Weiß und Hellblau sind die häufigsten. Auch auf einem dunklen Hemd deckt DTF, weil der Film die Farbe mitbringt; wie das auf deinem Ton wirkt, siehst du am Muster.

Unsere Pflegeempfehlung ist 30 Grad, auf links gewaschen. Gebügelt wird um das Motiv herum oder von der Rückseite, nie mit dem Eisen direkt darauf.

Für Event-Crew, Messe und Promotion

Ein Crew-Hemd macht am Einlass, am Empfang oder im Backstage sofort klar, wer arbeitet. Vorn ein kleines Motiv, hinten der Schriftzug: Von Weitem liest man den Rücken, von Nahem sieht man das Logo.

Auf Messen tragen Standteams oft Hemd statt Shirt, weil das Gespräch am Stand förmlicher läuft als auf dem Festivalgelände. Das Motiv bleibt dabei klein, der Stoff hell, und der Termin steht Wochen vorher fest.

Im Promotionteam ist das Hemd ein Teil auf Zeit: eine Kampagne, ein paar Tage, danach wandert es weiter oder bleibt bei den Leuten. Für diesen Zeitraum reicht ein Druck, der nicht zwanzig Wäschen überstehen muss.

Genau hier liegt die Grenze zwischen den beiden Wegen. Für Kleidung, die dein Team jahrelang trägt, empfehlen wir Stick; für eine Aktion mit Datum ist Druck der schnellere und buntere Weg.

Ab 20 Hemden mit demselben Motiv lohnt Siebdruck, darunter läuft alles über DTF. Was in deinem Fall passt, entscheiden wir gemeinsam, bevor die Produktion startet.

So läuft es

Das Sample ist der Hemd-Rohling zum Anfassen, noch ohne Motiv. Das Muster ist das fertige, bedruckte Hemd.

  1. Anfrage: Du schickst dein Motiv und nennst Menge, Größen und die Stelle, an die es soll.
  2. Sample: Rohling zum Anfassen, 5 Werktage.
  3. Muster (auf Wunsch): Das bedruckte Hemd vorab, 5 weitere Werktage.
  4. Produktion und Versand: Fertig in 5 bis 10 Werktagen, größere Serien in der Regel in drei Wochen.

Wird der Termin eng, frag Express an: Das geht mit Aufschlag und kleinerer Auswahl an Rohlingen. Hemden, die du selbst mitbringst, bedrucken wir nur auf Anfrage und ohne Garantie, weil wir die Qualität des Teils vorher nicht prüfen können.

Drei Fragen

Kann man ein Hemd überhaupt bedrucken?
Ja, klein und an ruhigen Stellen: neben der Knopfleiste, auf dem Ärmel, im Nacken oder größer auf dem Rücken. Über die Knopfleiste hinweg geht es nicht.

Warum empfehlt ihr auf dem Hemd meistens Stick?
Weil das Hemd gebügelt wird und der Stoff dünn ist. Der gestickte Faden wird Teil des Gewebes und hält so lange wie das Hemd, ein Druck liegt darauf.

Geht Siebdruck auf Hemden?
Ab 20 Stück und nur auf einer flachen Fläche wie Rücken oder Ärmel. Je Farbe wird ein Sieb eingerichtet, deshalb laufen ein- bis dreifarbige Motive am besten.

Kann ich Hemden selbst gestalten und bedrucken lassen?
Ja. Du schickst deine Datei online mit der Anfrage, am liebsten als Vektor; eine Pixeldatei mit 300 dpi in Endgröße geht auch.

Wie pflegst du ein bedrucktes Hemd?
Bei 30 Grad und auf links. Beim Bügeln um das Motiv herumfahren oder das Hemd von der Rückseite bügeln.

Welches Verfahren bei welchem Teil passt, steht bei .stumpf you Veredelung.

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